Allgemeine Geschäftsbedingungen
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§ 1 Geltung
1. Für die Dienste von vienna7.net Inh. Christoph Votruba (nachfolgend
Anbieter oder Betreiber genannt) gegenüber ihren Vertragspartnern (nachfolgend
Kunde genannt) gelten die nachfolgenden Geschäftsbedingungen. Abweichungen
hiervon bedürfen der Schriftform. Die Änderung der Schriftform bedarf
ihrerseits der Schriftform.
2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen Ankündigungsfrist
zu ändern oder zu ergänzen. Die Änderungen werden entsprechend
der Ankündigung wirksam, wenn der Kunde ihnen nicht bis zu dem Zeitpunkt
des angekündigten Zeitpunkts des Inkrafttretens der Änderung schriftlich
widerspricht. Widerspricht der Kunde fristgemäß, endet der Vertrag
unter Rückzahlung zuviel geleisteter Beträge zum Zeitpunkt des Inkrafttretens
der geänderten AGB. Dies gilt nicht bei ausschließlich für den
Kunden positiven Änderungen oder, wenn die AGB nicht für bestehende
Verträge geändert werden.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
Der Vertrag über die Nutzung von Diensten und Angeboten des Anbieters
kommt durch die Annahme des schriftlichen Vertrages durch den Anbieter zu Stande.
Wurde eine Bestellung mittels Echtzeitbestellsystem über das Kundenmenü
vorgenommen, kommt die Bestellung durch das Absenden der mittels Passwort autorisierten
Bestellung oder Zusendung der Bestellbestätigung an den Anbieter zu Stande.
Jeder geschlossene Vertrag ist ein Jahresvertrag, es sei denn, im Einzelfall
wurde etwas anderes gem. der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung vereinbart.
§ 3 Inhalt des Vertrages
1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus dem Vertrag oder
aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung (mit Preisliste) des Anbieters. Diese
steht auf den Webseiten des Anbieters zum Abruf bereit.
2. Der Anbieter wird nach Vertragsabschluß die Beantragung des gewünschten
Domainnamens beim zuständigen Registrar (z.B. für AT-Domains die nic.at
Internet Verwaltungs- und Betriebs GmbH) veranlassen. Der Anbieter kann nicht
garantieren, dass der gewünschte Domainnamen dem Kunden vom Registrar tatsächlich
zugeteilt wird. Die Angabe, ob ein Domainname noch frei ist, erfolgt daher ausdrücklich
unverbindlich und ohne Gewähr. Ein Domainname ist erst dann sicher an den
Kunden vergeben, wenn die Domain im Auftrag des Anbieters vom Registrar für
den Kunden registriert worden ist und die entsprechenden Einträge in der
Registrar - Datenbank aufgeführt werden. Ist ein beantragter Domainname
bis zur Weiterleitung der Beantragung an den Registrar bereits vergeben, kann
der Kunde einen anderen Domainnamen wählen oder vom Vertrag zurück
treten. Eine spätere Änderung des Domainnamens nach Registrierung
bei dem Registrar ist ausgeschlossen. Durch die Registrierung einer Domain wird
der Kunde nicht Eigentümer sondern erhält nur ein Nutzungsrecht, solange
die Domain auf ihn als Eigner (Admin-C) registriert ist. Ergänzend gelten
die jeweils für den zu registrierenden Domainnamen maßgeblichen Registrierungsbedingungen
und Richtlinien. Diese sind Bestandteil des Vertrages.
3. Aus technischen Gründen wird beim Admin-C Eintrag der CNO-Domain eine
Emailadresse des Anbieters eingetragen. Die Rechte des Kunden werden dadurch
jedoch nicht beeinträchtigt. Der Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich
zu.
4. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu erweitern, zu ändern
und Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere wenn diese Änderung handelsüblich
ist, notwendig erscheint, um Missbrauch zu verhindern, oder der Anbieter hierzu
durch Änderung der Gesetzeslage oder durch die Rechtsprechung verpflichtet
ist. Freiwillige, unentgeltliche Dienste und Leistungen, die der Anbieter erbringt,
können jederzeit und ohne Vorankündigung eingestellt werden. Für
den Kunden ergeben sich aus solchen freiwilligen unentgeltlichen Diensten und
Leistungen keinerlei Ansprüche.
5. Der Anbieter hat das Recht, die Maximalgröße der zu versendenden
Emails auf einen angemessenen Wert zu beschränken.
6. Der Anbieter hat das Recht, auf den Emailaccounts des Kunden gespeicherte
Emails sofort nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zu löschen.
Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, die Emails vor Beendigung des Vertragsverhältnisses
von dem POP3 Server auf seine lokale Festplatte zu übertragen ("herunterladen",
"abrufen", "empfangen").
7. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in
beliebigem Umfang Dritter zu bedienen. Ein Minderungs- oder sonstiger Anspruch
ergibt sich daraus für den Kunden nicht.
§ 4 Pflichten des Kunden
1. Der Kunde ist verpflichtet, die als Domain zu registrierende Zeichenfolge
auf ihre Vereinbarkeit mit den Rechten Dritter, z.B. mit Namens-, Marken-, Urheber-
oder sonstigen Schutzrechten, sowie mit den allgemeinen Gesetzen zu prüfen.
Mit der Antragstellung versichert der Kunde, dass er dieser Verpflichtung nachgekommen
ist und dass sich bei dieser Prüfung keine Anhaltspunkte für die Verletzung
von Rechten Dritter oder sonstiger Rechtsvorschriften ergeben haben.
2. Der Kunde hat missbräuchliche Nutzungen und rechtswidrige Handlungen
im Internet zu unterlassen und sicherzustellen, dass durch die eigene Präsenz
(inkl. Scripte, Datenbanken, Programme, etc.) keine Präsenzen oder Angebote
anderer Kunden beeinträchtigt werden und die Serverstabilität, Serverperformance
oder Serververfügbarkeit in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird.
Dies gilt auch, wenn die Inhalte auf einem anderen Server als dem des Anbieters
abgelegt sind und nur mittels einer über den Anbieter registrierten Domain
bzw. Subdomain erreichbar sind und/oder für die Wiedergabe und Veröffentlichung
Dienste und/oder Leistungen des Anbieters mittelbar oder unmittelbar, direkt
oder indirekt genutzt werden.
3. Für die Nutzung durch Dritte ist alleine der Kunde verantwortlich und
in vollem Umfang haftbar. Bei einer missbräuchlichen Verwendung von durch
Dritte genutzte Leistungen kann eine Sperre erfolgen. Der Betreiber behält
sich das Recht vor, die Nutzung durch Dritte in Einzelfällen zu untersagen.
Wird die Nutzung durch Dritte nicht gestattet oder untersagt, ergeben sich daraus
keine Minderungs-, Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche für den
Kunden. Der Kunde kann den Vertrag jedoch gegen Rückerstattung zuviel gezahlter
Gebühren binnen 7 Werktagen ab Aussprache der Untersagung fristlos kündigen.
Der Kunde hat auch die Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur Verfügung
gestellten Nutzungsmöglichkeiten durch befugte oder unbefugte Nutzung der
Dienste durch Dritte entstanden sind. Eine Überlassung von Login-, Zugriffs-
und Verwaltungsdaten (Username, Passwort, etc.) ist ausdrücklich untersagt.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten, Auftrags- und Kundennummer,
Passwörter usw. geheim zu halten und sicherzustellen, dass kein Unberechtigter
Zugriff auf diese Daten erhält.
4. Der Kunde ist verpflichtet, dem Betreiber Störungen, Mängel und
Schäden unverzüglich anzuzeigen. Der Kunde hat dem Betreiber jene
Kosten zu erstatten, die für die Behebung solcher Störungen, Mängel
und Schäden entstehen, die der Kunde zu vertreten hat.
5. Der Anbieter ist berechtigt, fällige Rechnungsbeträge und fällige
wiederkehrende Beträge vom Kreditkarten-Konto des Kunden einzuziehen. Der
Kunde erteilt dazu seine Zustimmung. Der Kunde hat für hinreichende Deckung
des mitgeteilten Kontos zu sorgen und dem Betreiber eine Änderung seiner
vertragswesentlichen persönlichen Daten (Name, Anschrift, Email-Adresse,
Bankverbindung) unverzüglich mitzuteilen. Wird eine Lastschrift des Anbieters
von der Bank bzw. dem kartenausgebenden Institut des Kunden zurückgewiesen
(Lastschriftrückgabe), der Abbuchung widersprochen oder gerät der
Kunde in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, sämtliche vom Kunden genutzte
Leistungen und Einrichtungen zu sperren. Der Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet,
die Entgelte zu zahlen und die Kosten der Wiederinbetriebnahme zu tragen. Zudem
kann der Anbieter das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist kündigen
und bei Verträgen mit Mindestmietzeit Schadensersatz wegen Nichterfüllung
verlangen. Diese Punkte gelten sinngemäß auch bei der Bezahlung der
Entgelte mittels offener Rechnung hier hat der Kunde Sorgfalt
zu tragen, dass die Entgelte fristgerecht auf dem Konto des Anbieters einlangen.
6. Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die dem Anbieter und
Dritten durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung von Diensten
des Anbieters oder dadurch entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen Obliegenheiten
nicht nachkommt. Der Betreiber übernimmt keine Haftung für die Folgen
von Pflichtverletzungen des Kunden. Im Falle einer Pflichtverletzung des Kunden
ist der Betreiber zur sofortigen Sperrung der entsprechenden Seiten und des
Domainnamens sowie sämtlicher sonstigen Leistungen berechtigt. Jede Sperrungen
und Wiederaktivierungen von Domains werden mit je EUR 50,00 berechnet (Sperr-/Entsperrgebühr).
Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine Freischaltung frühestens nach
Zahlung der Sperr-/Entsperrgebühr. Durch eine Sperre wird der Kunde nicht
von seiner Leistungspflicht entbunden. Diese Rechte stehen dem Anbieter insbesondere
dann zu, wenn er von Dritten auf Unterlassung und/oder Schadensersatz in Anspruch
genommen wird und/oder durch eine Strafverfolgungsbehörde oder ein Gericht
dazu aufgefordert wird. Für den Fall der Zuwiderhandlung des Kunden behält
sich der Anbieter die fristlose Kündigung vor. Schadensersatz- oder sonstige
Ansprüche des Anbieters bleiben davon unberührt. Soweit der Anbieter
durch Dritte wegen rechtswidriger Handlungen des Kunden - insbesondere im Bereich
des Datenschutz-, Urheber- und Wettbewerbsrechts - in Anspruch genommen wird,
verpflichtet sich der Kunde, dem Anbieter von allen denkbaren Ansprüchen
freizustellen und die durch die Inanspruchnahme oder Beseitigung des rechtswidrigen
Zustandes entstandenen Kosten zu tragen.
§ 5 Providerwechsel, Löschung
1. Bei allen über den Anbieter registrierten Domainnamen wird der Kunde
als Eigner eingetragen und kann gemäß den Bestimmungen dieser AGB
jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Das Vertragsverhältnis wird
durch einen solchen Wechsel nicht berührt. Es ist somit eine gesonderte
Kündigung des geschlossenen Vertrages erforderlich.
2. Kündigungen der Domain sind nur per Post oder Fax möglich. Hat
der Kunde einen befristeten Jahresvertrag abgeschlossen, ist eine Kündigung
nicht erforderlich; die Domain wird automatisch gelöscht, wenn der Kunde
den Vertrag nicht rechtzeitig verlängert oder rechtzeitig zu einem anderen
Provider wechselt. Schadensersatzansprüche ergeben sich daraus für
den Kunden nicht.
3. Kann dem Transfer-Antrag (im folgenden KK Antrag
genannt) nicht rechtzeitig stattgegeben werden, weil der Providerwechsel durch
den neuen Provider oder den Kunden zu spät veranlasst wurde oder für
die Zustimmung notwendige Voraussetzungen nicht erfüllt sind, hat der Kunde
die dadurch entstehenden Folgekosten zu tragen, es sei denn, er kann dem Provider
grobes Verschulden oder Vorsatz nachweisen. Das Recht des Providers, die Domain
nach Ablauf des bezahlten Zeitraums frei zu geben (CLOSE), bleibt davon unberührt.
4. Der Anbieter behält sich vor, KK-Aufträgen erst statt zu geben,
wenn sämtliche unbestrittenen offenen Forderungen des Kunden beglichen
sind. Der Kunde hat die daraus entstehenden Folgekosten zu tragen. Schadensersatzansprüche
des Kunden ergeben sich hierdurch nicht.
5. Bei einer Kündigung vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Mindestlaufzeit werden
Beträge für wiederkehrende Leistungen (z.B. Webhosting-Gebühren,
Domain-Gebühren, etc.) sofort bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit in Rechnung
gestellt.
§ 6 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht
Gegen Forderungen des Anbieters steht dem Kunden die Befugnis zur Aufrechnung
nur insoweit zu, als die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig
festgestellt sind. Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts
nur wegen Gegenansprüchen aus dem Vertrag mit dem Anbieter zu.
§ 7 Höhere Gewalt
1. Der Anbieter ist von der Leistungspflicht in Fällen höherer Gewalt
befreit. Als höhere Gewalt gelten alle unvorhergesehenen Ereignisse sowie
solche Ereignisse, deren Auswirkungen auf die Vertragserfüllung von keiner
Partei zu vertreten sind. Zu diesen Ereignissen zählen insbesondere rechtmäßige
Arbeitskampfmaßnahmen, auch in Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen,
Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber, Störungen
im Bereich von Leitungsgebern, sonstige technische Störungen, auch wenn
diese Umstände im Bereich von Unterauftragnehmern, Unterlieferanten oder
deren Subunternehmern oder bei vom Anbieter autorisierten Betreibern von Subknotenrechnern
auftreten.
2. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte
Schäden aufgrund technischer Probleme, Serverausfall, Datenverlust, Übertragungsfehler,
Datenunsicherheit oder sonstiger Gründe, es sei denn, ihm können Vorsatz
oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden. Alle Ansprüche des
Kunden sind auf den Auftragswert beschränkt, sofern gesetzlich zulässig.
Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.
§ 8 Vertragsdauer, Vertragsbeendigung, Kündigung
1. Die Vertragsdauer ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Ist keine Mindestlaufzeit angegeben, beträgt diese 12 Monate.
2. Der abgeschlossene Vertrag verlängert sich jeweils um 12 Monate, sofern
nicht etwas anderes aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des Tarifs hervorgeht
bzw. der Vertrag fristgerecht gekündigt wurde.
3. Die Kündigungsfrist beträgt jeweils 45 Kalendertage zum Ende der jeweiligen
(Mindest-) Laufzeit.
4. Im Falle einer unüblichen und/oder unsachgemäßer Nutzung
durch den Kunden behält sich der Betreiber ein Sonderkündigungsrecht
mit einer siebentägigen Kündigungsfrist vor. Dies gilt auch im Falle
einer Beeinträchtigung von anderen Kundenaccounts und/oder Leistungen des
Anbieters durch den Kunden. Zuviel bezahlte Beträge werden in diesem Fall
zurück erstattet.
§ 9 Datenschutz
1. Der Kunde wird hiermit gemäß Datenschutzgesetz 2000 (BGBl I Nr.
1999/165 i.d.g.F.) darüber unterrichtet, dass der Anbieter seine Adressdaten
in maschinenlesbarer Form erfasst und für sich aus dem Vertrag ergebende
Aufgaben maschinell verarbeitet. Zudem werden Login- und Zugriffsdaten für
Beweiszwecke gespeichert. Der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu.
2. Soweit sich der Anbieter zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen
Dritter bedient, ist er berechtigt, die Teilnehmerdaten offen zu legen, wenn
dies für die Leistungserbringung erforderlich ist.
3. Beide Vertragspartner stehen dafür ein, dass das jeweils mit der Vertragsabwicklung
befasste Personal die einschlägigen Datenschutz- und sonstigen relevanten
Rechtsbestimmungen kennt und beachtet.
4. Beide Vertragsparteien müssen Passworte geheim halten und diese unverzüglich
ändern, sobald die Vermutung besteht, dass unberechtigte Dritte Kenntnis
von dem Passwort erhalten haben. Der Kunde wird den Anbieter sofort unterrichten,
wenn ein entsprechender Verdacht besteht. Gleiches gilt umgekehrt für den
Anbieter, wenn er Änderungen an Passwörtern vornimmt, die für
den Kunden und dessen Tätigkeiten von Bedeutung sind. Die Übermittlung
der neuen Passwörter erfolgt gemäß Absprache zwischen den Vertragsparteien
ausschließlich an dazu besonders autorisierte Personen des jeweiligen
Vertragspartners.
5. Der Anbieter darf auf der Grundlage des DSG 2000 bzw. den jeweils geltenden
bereichsspezifischen Datenschutzregelungen personenbezogene Daten erheben, verarbeiten
und nutzen, soweit dies zur Durchführung des jeweiligen Vertragsverhältnisses
(d.h. für die Begründung und etwaige Änderungen des Vertragsverhältnisses
einschließlich dessen inhaltlicher Ausgestaltung und der Bereitstellung
von Standleitungen) notwendig ist. Diese Befugnis gilt auch für einen von
dem Betreiber beauftragten Dritten, der seinen Sitz auch im Ausland haben kann.
6. Die Bestandsdaten werden spätestens mit Ablauf des auf die Beendigung
des Vertragsverhältnisses folgenden Kalenderjahres gelöscht, sofern
dem im Einzelfall nicht besondere Gründe entgegen stehen. Soweit Kunden
gegen die Höhe der in der Rechnung gestellten Verbindungsentgelte Einwendungen
erhoben haben, dürfen die Abrechnungsdaten gespeichert werden, bis die
Einwendungen abschließend geklärt sind. Ferner können Bestandsdaten
bis zum Ablauf von zwei Jahren gespeichert bleiben, sofern Beschwerdebearbeitungen
sowie sonstige Gründe einer ordnungsgemäßen Abwicklung des Vertragsverhältnisses
dies erfordern. Im übrigen darf die Löschung von Bestands- und Abrechnungsdaten
unterbleiben, soweit dies gesetzliche Regelungen vorsehen oder die Verfolgung
von Ansprüchen dies erfordert.
7. Der Anbieter erfasst die aktuelle "IP-Nummer" des Kunden bei Aufgabe
der Bestellung und Nutzung des Kundenmenüs zusammen mit Datum, Uhrzeit
und weiteren relevanten Daten. Diese werden vertraulich behandelt und nicht
zur Erstellung von Nutzerprofilen oder dergleichen verwendet. Sie dienen vielmehr
ausschließlich dem Zweck, eine Bestellung oder Vorgänge im Kundenmenü
bei Problemen, Unklarheiten usw. nachvollziehen zu können. Zudem behält
sich der Anbieter das Recht vor, diese Daten auf Verlangen einer Staatsanwaltschaft
oder eines ordentlichen Gerichts offen zu legen.
§ 10 Schlussbestimmungen
1. Erfüllungsort ist Wien, Österreich. Ausschließlicher Gerichtsstand
für alle Ansprüche aus und auf Grund der Vertragsbeziehungen zwischen
den Vertragspartnern einschließlich Scheck- und Wechselklage sowie sämtliche
zwischen den Parteien sich ergebenden Streitigkeiten über das Zustandekommen,
die Abwicklung oder die Beendigung des Vertrages ist - soweit der Kunde Vollkaufmann
oder juristische Person Wien, Österreich. Dem Anbieter bleibt es
vorbehalten, Klagen gegen den Kunden an dessen allgemeinen oder sonstigen gesetzlichen
Gerichtsstand zu erheben.
2. Für die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner gilt ausschließlich
österreichisches Recht.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, so
berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen nicht. Vielmehr
gilt an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende
oder zumindest nahekommende Ersatzbestimmung, die die Parteien zur Erreichung
des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die
Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Gleiches gilt für die
Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend.
4. Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass
er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und voll geschäftsfähig
ist. Sofern der Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat, versichert
er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser berechtigt ist.
Stand: 15. Juni 2001
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